Die nordrhein-westfälische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Claudia Middendorf, hat im Rahmen eines Informations- und Austauschbesuchs die Stiftung Inklusion in Lippe besucht. Eingeladen wurde sie von den beiden Stiftungsgeschäftsführern Simone Luther und Jens Fillies.
Ziel des Treffens war es, sich über aktuelle Projekte, Herausforderungen und Perspektiven inklusiver Arbeit in der Region auszutauschen. Im Rahmen des Besuchs wurden zudem die aktuellen Stiftungsunternehmen näher vorgestellt und besichtigt: die Arbeitsgemeinschaft Arbeit, hier der Betriebsbereich Industriemontagen in der Orbker Straße, sowie der Lippische Kombi-Service mit dem Bistro am Gildepark jeweils in Detmold.
Claudia Middendorf (7. von links) im Gespräch mit AGA-Mitarbeiterin Christine Hoffmann (sitzend am Tisch)

Während ihres Besuchs zeigte sich Middendorf beeindruckt vom Engagement der Stiftung, die sich seit rund zwei Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben einsetzt. In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung sowie Mitarbeitenden wurden konkrete Maßnahmen zur Förderung von Inklusion vor Ort vorgestellt.
Die Stiftungsunternehmen legen dabei einen besonderen Fokus auf Inklusion durch Arbeit. Einst als gemeinnützige Vereine gegründet blicken die Unternehmen im Jahr 2027 auf eine dann 40-jährige Erfolgsgeschichte zurück, in der zahlreiche Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen und nachhaltig gesichert werden konnten. „Die Arbeit der Stiftung Inklusion in Lippe zeigt eindrucksvoll, wie Inklusion vor Ort gelingen kann. Diese Beispiele sind wichtige Impulse für ganz Nordrhein-Westfalen“, erklärte Middendorf.

Kevin Randermann, Janine Müller, Küchenchef Peter Hofmeister, Claudia Middendorf (von links nach rechts)
Auch Stiftungsvorsitzender Dr. Lucas Heumann unterstrich die Bedeutung des Austauschs: „Der Besuch von Frau Middendorf ist für uns ein wichtiges Signal der Wertschätzung und unterstützt unsere Arbeit vor Ort nachhaltig.“
Der Besuch unterstreicht die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen Landespolitik und regionalen Initiativen. Beide Seiten vereinbarten, den Austausch auch künftig fortzusetzen, um gemeinsam an weiteren Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen zu arbeiten.
Fotos: Stiftung Inklusion in Lippe 2026